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Sony CyberShot DSC-RX100M3

Kann man eine gute Kompakte noch besser machen? Üblicherweise verändert sich bei Nachfolgemodellen nicht viel. Da sind es mal ein paar Megapixel mehr, eine neue WiFi-Funktion, vielleicht ein paar Millimeter mehr Brennweite und das war's dann auch schon. Als Sony die Cybershot DSC-RX100 auf dem Markt brachte, war die Begeisterung groß. Eine Kompakte mit toller Bildqualität auch bei hohen ISO-Werten. Als dann im vergangenen Jahr das Nachfolgemodell DSC-RX100MII kam, war die Freude groß, dass es nun endlich einen Sucher dazu gab. Etwas getrübt wurde die Freude allerdings ob der hohen Kosten, denn es war ein externer Sucher, der auf den Blitzschuh gesteckt wurde und mich "bescheidenen" 450 Euro zu Buche schlug. Trotzdem haben viel die Kamera gekauft – inklusive des Suchers.

Stellt sich nun also die Frage: Was hat die DSC-RX100M3, was die MII noch nicht hat? Na? Richtig: Einen eingebauten Sucher. Wer sich das Foto anschaut wird nun fragen: Wo soll der denn sein, ich kann nix entdecken. Richtig! Auf den ersten Blick sieht man den Sucher auch nicht, aber er ist da. Einfach den kleinen Hebel auf der linken Seite der Kamera mit der Beschriftung "FINDER" nach unten schieben und schon – schwupdiwupp – springt der Sucher aus dem Gehäuse. Nun noch schnell das Okular etwas herausziehen und los geht's. Hat man die Kamera noch nicht eingeschaltet – mit dem Ausfahren des elektronischen Suchers wird sie automatisch eingeschaltet. Wenn das mal keine gute Nachricht ist.

Na gut, werdet ihr jetzt sagen, dafür ist aber bestimmt auch wieder das ein oder andere weggefallen. Stimmt! Der Blitzschuh ist weggefallen, denn der wird nun nicht mehr für den Sucher benötigt. Und blitzen mit so einer Kamera – naja, wer macht das schon. Der eingebaute Blitz reicht zum Aufhellen bei Gegenlicht und viel mehr will man eh nicht machen. Somit lässt sich dieser Verlust leicht verschmerzen – zumindest die Fotografen. Denn der Blitzschuh der MII war ja nicht nur ein Blitzschuh sondern ein Zubehörschuh auf den nicht der externe Sucher gesteckt wurde, sondern auch ein Zusatzmikrofon – das geht nun nicht mehr. 

Was geblieben ist, ist der Klappmonitor: 90 Grad nach oben und 45 Grad nach unten. Damit allerdings nicht genug, denn es gehen mehr als 90 Grad in der Waagrechten. Der Monitor kann einmal komplett nach oben geklappt werden, in die so genannte Selfie-Postition. Damit kann man im Monitor sehen, wenn man ein Foto von sich und seinen Freunden macht. Hier noch mal die Daten des Monitors: 1,2 Millionen Bildpunkte und eine Diagonale von 7,5 Zentimetern. Das Bild ist klar und deutlich. Alle wichtigen Aufnahmewerte lassen sich auf Wunsch einblenden. Über die Auflösung des elektronischen Suchers schweigt sich Sony übrigens aus, ich schätze aber, dass er bei run 400.000 Bildpunkten liegen dürfte. Das Bild sieht auf jeden Fall dank OLED-Technik brillant und klar aus, einzelne Pixel sind kaum zu erkennen. Auf der Oberseite des Suchers gibt es kleinen Hebel für die Dioptrienkorrektur.

Zwischen den unterschiedlichen Monitor- und Sucher-Darstellungen wird mit einem Druck auf die obere Taste des Vierwege-Kombischalters umgeschaltet. Der ist  auf der Kamerarückseite und mit " DISP" beschriftet. Es kann zwischen maximal sechs Ansichten für den Kontrollmonitor und fünf für den elektronischen Sucher umgeschaltet werden. Eine davon zeigt die 3D-Wasserwaage, was ich sehr zu schätzen weiß. Denn so lassen sich perfekte Aufnahmen mit geradem Horizont machen. Die Auswahl der verschiedenen Ansichten wird im Einstell-Menü 2 (Menü-Taste drücken – Symbol Zahnrad ansteuern) unter dem Punkt "Taste DISP" vorgenommen.

 

Geblieben ist der Sensor: 20 Megapixel mit den Maßen 13,2 x 8,8 Millimeter, einer Diagonale von knapp 16 Millimetern und einer Fläche von 116 Quadratmillimetern. Der Brennweitenverlängerungsfaktor hat damit einen Wert von rund 2,7 fach. Die nominelle Brennweite des Objektivs von 8,8 bis 25,7 Millimeter entspricht somit dem Kleinbildformat von 24 bis 70 Millimeter. Dem aufmerksamen Leser wird an dieser Stelle nicht entgangen sein, dass da ein paar Millimeter weniger sind als bei der MII. Richtig, die hatte ein 3,6fach Zoom mit einer Brennweite von 28 bis 100 Millimeter. Die M3 fängt zwar schon bei 24 Millimetern an – was ich sehr gut finde – endet aber schon bei 70 Millimetern, was "nur" noch einem 2,9fach Zoom entspricht.

Aber – und hier kommt dann doch noch mal ein Pluspunkt: Das Objektiv hat nun eine Lichtstärke von f1.8 bis f2.8. Das Vorgängermodell hatte zwar im Weitwinkelbereich auch eine Lichtstärke von f1.8, ging dann aber im Telebereich auf f4.9. Insofern insgesamt ein Vorteil der Neuen. In den einzelnen Brennweiten sieht das dann übrigens so aus: 28mm = f2.5 und ab 32mm = f2.8.

Neben dem stufenlosen Zoom kann ein sogenannter Step-Zoom eingestellt werden. Standardbrennweiten sind dann 24, 28, 35, 50 und 70 Millimeter. Die Vorgaben können nicht geändert werden. Natürlich ist auch ein stufenloses zoomen möglich. Eingestellt wird das übrigens im SETUP-Menü (kleines Zahnrad) im 4. Fenster unter dem Punkt "Zoomfunkt. am Ring".

Zurück zum Sensor: Hier verwendet Sony den Exmor-R-Sensor, der schon in der RX100MII für top Bildqualität und wenig Bildstörungen sorgte. In der M3 ist das natürlich nicht anders. Die höchste ISO-Empfindlichkeit beträgt wie gehabt ISO 12800, die niedrigste ISO 80. 

Was Größe und Gewicht der Kamera anbelangt, sind die Änderungen nur minimal gegenüber der RX100MII. Die Neue bringt 290 Gramm auf die Waage, inklusive Akku und Speicherkarte und ist damit nur 10 Gramm schwerer, als das Vorgängermodell und immerhin 50 Gramm schwerer als die Ursprungs RX100. Trotz des fehlenden Blitzschuhs ist die M3 nicht flacher als das Vorgängermodell. Insgesamt sieht die Neue allerdings etwas gefälliger aus. Die genauen Maße: Breite 10,2 cm, Höhe 5,8 cm und die Dicke bei eingefahrenem Objektiv beträgt 4,1 cm. 

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TOP 1 – Bedienung und Menüs

Bei der Bedienung hat sich im Vergleich zu den Vorgängermodellen RX100 und RX100MII praktisch nichts geändert. Da ist das Programmwahlrad auf der Kameraoberseite, der Vierwege-Kombischalter mit Drehrad auf der Kamerarückseite, die Video-Taste, sowie die vier Tasten Fn (Funktionstaste), MENU, Wiedergabe und C – die ist neu, hier war bisher die Fragezeichen-Taste. Dazu gibt es das große Drehrad am Objektiv, das im Menü mit unterschiedlichen Funktionen belegt werden kann. Besonders wichtig für eine schnelle Bedienung der Kamera: die Fn-Taste. Wird sie gedrückt, erscheinen sechs Kamera-Einstellungen auf dem Kontrollmonitor. Welche das sind, kann man im Einstellmenü selbst festlegen. 

Die Funktion des Drehrads wird im Menü festgelegt. Dazu einfach die Taste MENU drücken, das Einstellmenü 4 (Symbol Zahnrad) ansteuern und dort auf den Menüpunkt "Key-Benutzereinstlg." gehen und den Punkt "Steuerring" wählen. Nun kann man zwischen Standard, Belichtungskorrektur, ISO, Weißabgleich, Kreativmodus, Bildeffekt, Zoom, Verschlusszeit und Blende wählen. In der Einstellung "Standard" wechselt die Funktion des Drehrings je nach gewähltem Belichtungsprogramm. Diese Einstellung empfehle ich. Als Hilfe werden beim Drehen am Objektivring die entsprechenden Werte auf dem Bildschirm angezeigt. Ebenfalls im Einstellmenü 4 wird unter dem Punkt "Funkt.menü-Einstlg." festgelegt, welche sechs Kameraeinstellungen beim Druck auf die Fn-Taste angezeigt werden. Zur Wahl stehen: Bildfolgemodus, Blitzmodus, Blitzkompens., Fokusmodus, Fokusfeld, Belichtungskorrektur, ISO-Empfindlichkeit, ND-Filter, Messmodus, Weißabgleich, DRO/HDR, Kreativmodus, Aufn-Modus, Bildeffekt, Mittel-AF-Verriegel., Lächel-/Ges.-Erk., Soft-Skin-Effekt, Auto. Objektivrahm., Bildgröße, Seitenverhältnis, Qualität, Steady-Shot (Foto/Video), Zebra, Gitterlinie, Kantenanhebungsstufe und -farbe. Damit sind nun wirklich alle wichtigigen Funktionen verfügbar, um die insgesamt 12 Punkte individuell zu belegen. 


Und so funktioniert die Arbeit mit der Fn-Taste. Wird die Taste gedrückt, erscheinen die zweimal sechs Kameraeinstellungen am unteren Tand des Bildschirms der RX100M3. Da je nach gewähltem Belichtungsprogramm nicht immer alle Einstellungen zur Verfügung stehen, sind die aktiven hell dargestellt, die übrigen leicht abgedunkelt. Nun einfach mit den vier Tasten des Vierwege-Kombischalters den gewünschten Punkt wählen und per Drehrad – wahlweise das auf der Kamerarückseite oder am Objektiv – die Einstellung festlegen. Auf dem Bildschirm werden die verschiedenen Werte angezeigt – das ist praktisch und geht richtig flott. Zum Abschluss entweder die OK-Taste in der Mitte des Vierwegeschalters drücken oder den Auslöser leicht antippen, wenn man keine weiteren Einstellungen vornehmen möchte.

Neben dem Drehring am Objektiv und der Fn-Taste können im Einstellmenü unter dem Punkt "Key-Benutzereinstlg." die Funktion der C-Taste, der Mitteltaste sowie der linken und rechten Taste des Vierwegeschalters individuell belegt werden. Außerdem kann festgelegt werden, ob die "MOVIE-Taste" (Start einer Video-Aufnahme) so eingestellt wird, dass sie entweder immer aktiv ist oder nur dann, wenn die Filmfunktion auf dem Drehrad gewählt ist. Gerade wer wie ich etwas größere Hände hat, sollte die Option "Nur Filmmodus" wählen, da sonst die Gefahr besteht, dass man häufiger unbeabsichtigt eine Videoaufnahme startet. 

Insgesamt gefällt mir das Menü und die Bedienung der RX100M3 gut. Glücklicherweise hat Sony sich von früheren deutlich komplizierteren Menü-Strukturen verabschiedet und verwendet nun einheitlich dieses Menü. Das ist übersichtlich, verständlich und gut strukturiert. Es stehen viele Einstellmöglichkeiten zur Verfügung, so dass man die Kamera ganz nach seinen Bedürfnissen einstellen kann. Hier die Übersicht über alle Menüpunkte:

Aufnahme-Menü

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Einstell-Menü

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WiFi-, Applikations- und WiedergabemenüWiedergabe

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Setup-Menü

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TOP 2 – Die Ausstattung

Einige Punkte habe ich ja schon genannt: Das 2,9fach Zoomobjektiv von 24 bis 70 Millimeter Kleinbildbrennweite, das WLAN-Modul samt NFC-Chip und den elektronischen Sucher sowie den Klappmonitor mit Selfie-Funktion. Da sind zum Beispiel die 34 Bildeffekte zwischen denen man wählen kann. Unter anderem sind das verschiedene Spielzeugkamera-Effekte, Pop-Farbe, Tontrennung Farbe und Schwarz-Weiß, Retro-Foto, Soft High-Key, verschiedene Teilfarben, Hochkontrast- und Sattes Monochrom, Weichzeichnung, HDR-Gemälde, Wasserfarbe sowie verschiedene Illustrations- und Miniatur-Effekte. Ausgewählt wird der Bildeffekt im Kameramenü 4 (Kamerasymbol) unter dem entsprechenden Menüpunkt.  

Wer es nicht ganz so kreativ möchte, wählt den Kreativmodus – ebenfalls im Kameramenü 4. Dabei kann zwischen den Einstellungen Standard, Vivid (Lebhaft), Neutral, Klar, Tief, Hell, Portraits, Landschaft, Sonnenuntergang, Nacht, Herbstlaub, Schwarz-Weiß und Sepia gewählt werden. In allen Modi lassen sich zusätzlich Kontrast, Sättigung und Schärfe individuell anpassen. Dazu wird zunächst die entsprechende Farbeinstellung gewählt und dann die rechte Taste des Vierwege-Kombischalters gedrückt. Nun können die drei – im Schwarz-Weiß- und Sepia-Modus zwei – Werte per Vierwege-Schalter gewählt und geändert werden. Zusätzlich gibt es noch sechs individuelle Einstellungen.

Bildgröße, Seitenverhältnis und Qualität können in verschiedenen Stufen gewählt werden. Es stehen die Größen 20 Megapixel (L), 10 (M) und 5 (S) Megapixel zur Wahl. Wobei sich der Wert je nach gewählten Bildformat nochmal verändern kann. An Formaten stehen die Standards 3:2 (natives Seitenverhältnis des Sensors), 16:9, 4:3 und 1:1 zur Verfügung. Ist 4:3 gewählt, steht zusätzlich noch die VGA-Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten zur Verfügung. Schade ist allerdings, dass im 16:9-Format nicht die native HDTV-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten wählbar ist. Bei der Qualität stehen fünf Optionen zur Wahl: Standard, Fein und Extrafein als JPEG-Format sowie RAW und RAW & JPEG. 

Was gibt's noch? Serienbildaufnahmen mit mit maximal zehn Bildern pro Sekunde im Burst-Modus, Selbstauslöser mit 10 oder 2 Sekunden Vorlaufzeit, Selbstportrait mit Lächelerkennung, Serienaufnahme mit drei oder fünf Bildern nach Selbstauslöservorlauf von 10 Sekunden, sowie verschiedene Belichtungs- und eine Weißabgleichsreihen. Apropos Weißabgleich: Neben den Standards Automatischer Weißabgleich, Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Glühlampe, diverse Leuchtstoffröhren und Blitz, kann der Weißabgleich individuell als Kelvinwert eingestellt werden. Außerdem gibt es die manuelle Kalibrierung auf eine weiße Fläche. Darüber hinaus lässt sich der Weißabgleich noch individuell anpassen im Farbquadrat – mehr geht nicht.

Dass die RX100M3 einen Bildstabilisator hat, ist selbstverständlich. Der verbirgt sich übrigens bei Sony hinter der Bezeichnung "SteadyShot". Der Stabi kann getrennt für Foto und Video eingestellt werden. Dies ist sinnvoll, denn bei Videoschwenks soll die Kamera ja sofort folgen und nur die Zitterbewegungen nach oben und unten ausgleichen. Zu finden sind die Einstellungen im Aufnahmemenü 6 (Kamerasymbol).

Dann sind da noch die verschiedenen Fokussiermethoden. Zur Wahl stehen Einzelbild-Autofokus (AF-S), Nachführ-Autofokus (AF-C), Direkter Manuellfokus (DMF) und Manuellfokus (MF). AF-S, AF-C und MF sind soweit klar, einzig der DMF muss erklärt werden. Dies ist eine Kombination aus Autofokus und manuellem Fokussieren. Sprich: Zuerst wird per Autofokus scharf gestellt und anschließend kann ich manuell nachfokussieren. Und so geht's: Den Auslöser antippen, so dass die Kamera scharf stellt und dann am Objektiv-Drehrad drehen. Sofort springt die Vergrößerung an und ich kann präzise scharf stellen. Kleiner Haken an der Sache: Sobald ich den Auslöser loslasse, verschwindet die Vergrößerung wieder. Hier hätte ich mir die gleiche Funktionalität wie beim manuellen Fokussieren gewünscht: Hier kann ich die Zeit wählen, für die die Lupenfunktion eingeschaltet ist. Das wird im Einstellmenü 1 (Symbol Zahnrad) unter dem Punkt "MF-Unterstützung"("Ein") und "Fokusvergrößerungszeit" (2 oder 5 Sekunden oder unbegrenzt) eingestellt.

Eine zusätzliche Hilfe beim manuellen Fokussieren ist die Kantenanhebung oder auch Fokus-Peaking genannt. Hierbei werden die Kanten mit dem höchsten Kontrast farbig angezeigt. Der höchste Kontrast ist dann erreicht, wenn das Bild scharf ist. Sprich: So kann man perfekt kontrollieren, ob scharf fokussiert ist. Eingestellt werden im Einstellmenü 2 die Punkte "Kantenanhebungsstufe" (Hoch, Mittel, Niedrig, Aus) und die "Kantenanhebungsfarbe" (Rot, Gelb, Weiß). Ist der Fokusmodus "MF" (manuelles Fokussieren) gewählt, reicht ein Dreh am Objektivrad und die Kamera springt in die Vergrößerung. Nun kann man präzise scharf stellen. Der Lupen-Ausschnitt kann per Vierwege-Kombischalter an die gewünschte Position verschoben werden. Die Vergrößerung kann zwischen 8,6fach und 17,1fach gewählt werden – ein Druck auf die OK-Taste im Zentrum des Vierwege-Kombischalters schaltet zwischen den beiden Werten um. All das klappt übrigens auch im Modus DMF, allerdings muss dabei der Auslöser permanent leicht gedrückt werden. Und das ist nicht ganz so einfach zu koordinieren – zumindest fällt's mir mit meinen großen Händen recht schwer.

Neben den verschiedenen Fokus-Methoden, kann ich zwischen drei Autofokus-Feldern wählen: Multi (mehrere Felder), Mitte (Autofokusfeld in der Mitte) und Flexible Spot (Autofokus-Feld kann frei positioniert werden). Für Standard-Aufnahmen sind die Einstellungen Multi oder Mitte am besten geeignet. Soll es präzise zugehen und die Schärfe perfekt auf einen Punkt gelegt werden, ist die Wahl "Flexible Spot" erforderlich. Verschoben wird der kleine grüne Rahmen mit den Tasten des Vierwege-Kombischalters. Mit einem Druck auf die OK-Taste wird die Wahl dann bestätigt. Soll der Rahmen anschließend noch mal verschoben werden, wieder die OK-Taste drücken und das kleine grüne Rechteck taucht erneut auf und kann wieder verschoben werden. Auf diese Weise kann ein Motiv sehr präzise gestaltet werden, da sich so der Schärfepunkt genau positionieren lässt. Die verschiedenen Autofokus-Arten werden am einfachsten über eines der zwölf Fn-Tasten-Optionen aufgerufen oder im Aufnahmemenü 3 (Kamerasymbol) unter dem Menüpunkt "Fokusfeld". 

Noch ein paar Anmerkungen zu den Belichtungsprogrammen. Neben den Programmen P (Programm), A (Aperture = Blendenvorwahl = Zeitautomatik), S (Shutterspeed = Vorwahl der Belichtungszeit = Blendenautomatik) und M (manuelle Wahl von Belichtungszeit und Blende) gibt es noch sechs weitere Einstellungen. Da wären zunächst die intelligente Automatik (grüne Kamera) und die überlegene Automatik (goldene Kamera). In beiden Einstellungen übernimmt die Kamera alle Einstellungen automatisch. Das sind neben Belichtungszeit und Blende die ISO-Empfindlichkeit, das Motivprogramm und einige andere Werte. In der überlegenen Automatik übernimmt die Kamera neben den bereits erwähnten Kameraeinstellungen zusätzlich die Schärfung und Rauschreduzierung der Aufnahmen. Weiter geht es mit der Einstellung SCN. Hierbei kann man zwischen 13 Motivprogrammen wählen: Portrait, Anti-Bewegungs-Unschärfe, Sportaktion, Tiere, Gourmet, Makro, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtszene, Handgehaltene Aufnahme in der Dämmerung, Nachtaufnahme, Feuerwerk und Hohe Empfindlichkeit. 

Dazu gibt es dann noch die Panorama-Automatik. Ich finde die genial: Einfach die Kamera einmal herumschwenken und schon hat man ein tolles Panorama. Kleiner Trick dabei: Die Kamera so einstellen, dass man das Panorama in der Hochkantposition fotografiert. So hat das Bild mehr Megabyte und lässt sich besser vergrößern. Umgestellt wird die Richtung mit einem Dreh am Objektivring. Dann gibt es noch die Video-Funktion. Ist die gewählt, kann man im Menü zwischen den verschiedenen Belichtungsprogrammen wählen: P, A, S und M. Als letztes gibt es dann noch die Position MR. Hier können verschiedene Einstellungen abgerufen werden: Memory Recall. So kann man sich beispielsweise eine Einstellung für Landschaftsaufnahmem, eine für Porträt und eine für Schwarz-Weiß abspeichern. Zum Speichern der Einstellungen, geht man ins Aufnahmemenü 7 (Kamerasymbol) auf den Punkt "Speicher". Dort kann zwischen den drei Speichern gewählt werden, die eingestellten Werte werden ebenfalls angezeigt.  

Einen kleinen Kritikpunkt muss ich nun aber doch noch los werden, was die Ausstattung anbelangt: Die Kamera kostet ja nun gut 800 Euro, aber für ein vernünftiges Ladegerät reicht es nicht mehr. Es ist lediglich ein USB-Ladegerät dabei, so dass der Akku nur in der Kamera geladen werden kann. Ich empfehle auf jeden Fall den Kauf eines externen Ladegerätes – am besten gleich mit zwei Zusatzakkus, denn der Akku ist nicht sonderlich leistungsfähig und wer längere Fotoausflüge macht, sollte sich mindestens einen Zusatzakku einstecken. Am Ende des Test zeige ich verschiedene Akku-Varianten.

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TOP 3 – Die Bildqualität

Neben der top Ausstattung und vielen Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell DSC-RX100MII ist die Bildqualität der wichtigste Punkt. Wenn die nicht stimmt, kann der Rest noch so gut sein. Bevor es an die Bewertung der Bilder geht, hier noch mal die Fakten zum Sensor: 20 Megapixel im Ein-Zoll-Format mit den Abmessungen 13,2 x 8,8 Millimeter und einer Fläche von 116 Quadratmillimetern. Der Vergleich mit dem Sensor der Sony Cybershot DSC-HX60V:  1/2,3 Zoll enstsprechend 6,2 x 4,6 Millimeter und eine Fläche von 23,5 Quadratmillimeter. Sprich, der Sensor der RX100M3 ist rund vier mal so groß, wie der der kompakten Reisezoom-Kamera. Beim Brennweiten-Verlängerungsfaktor heißt das, die RX100M3 hat einen 2,7fachen Verlängerungsfaktor, die HX60V einen 5,6fachen. Klar, dass das auch für mehr Bildqualität sorgt. Errechnet wird der Verlängerundfaktor übrigens aus der Diagonale und nicht der Fläche. Die Diagonale der RX100MII beträgt knapp 16 Millimetern, die der HX50V ziemlich genau 7,7 Millimeter. Der Bezugswert ist ein Vollformatsensor mit der Größe 36 x 24 Millimeter und einer Diagonale von 43,3 Millimeter. Für die RX100M3 ergibt sich daraus eben ein Brennweitenverlängerungsfaktor von 43,3 / 16 = 2,7fach und für die HX50V 43,3 / 7,7 = 5,6fach.

Nun aber genug der Theorie und ran an die Bilder. Einen wesentlichen Unterschied zur RX100MII dürfte es nicht geben, denn augenscheinlich arbeiten in beiden Kameras die gleichen Sensoren. Und so läuft der Test ab: Alle Aufnahmen werden vom Stativ gemacht, die Testtafel wird gleichmäßig ausgeleuchtet, die Belichtung manuell anhand eines Belichtungsmessers eingestellt. Es wird in der höchsten JPEG-Auflösung und besten Qualität fotografiert. RAW macht wenig Sinn, da die Bilder nicht hier angezeigt werden können. Sämtliche elektronischen Hilfen sind ausgeschaltet, die Bilder sind also OOC (Our Of Camera) Im ersten Durchgang werden die Originalaufnahme auf eine Größe von 1200 x 800 Bildpunkten heruntergerechnet. Im zweiten Durchgang werden dann Origninal-Ausschnitte angezeigt, die nicht heruntergerechnet sind. Die Größe der Ausschnitte beträgt ebenfalls 1200 x 800 Bildpunkte. 

Wem das nicht reiche: Sämtliche Bilder gibt es wie immer auch in voller Auflösung auf meinem Flickr-Konto zu sehen:

 Album der Sony Cybershot DSC-RX100M3

 

So und nun endlich die Bilder.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 80 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 58 Millimeter Brennweite
 
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800

In der Gesamtansicht fallen die Unterschiede nur sehr gering aus. Die Aufnahmen in den niedrigen ISO-Bereichen bis etwa ISO 1600 sehen sehr detailreich aus und sind knackscharf. Die Farbwiedergabe ist ausgewogen, die Grautonwiedergabe ebenfalls. Ab ISO 3200 sind die ersten minimalen Bildstörungen zu sehen, die sich in Form von ganz leichten Detailverlusten und Rauschen bemerkbar machen. Aber nichts, was wirklich beunruhigend wäre. Erst in der höchsten ISO-Einstellung werden die Bildfehler etwas deutlicher. Um das genauer beurteilen zu können, geht's nun in die Detailansicht.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 800 Pixel und sind Original-Ausschnitte. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 80 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 28 Millimeter Brennweite
 
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 1
 
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 2
 
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (1) ISO 80 f5.6 1-13 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (2) ISO 100 f5.6 1-15 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (3) ISO 200 f5.6 1-30 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (4) ISO 400 f5.6 1-60 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (5) ISO 800 f5.6 1-125 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (6) ISO 1600 f5.6 1-250 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (7) ISO 3200 f5.6 1-500 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (8) ISO 6400 f5.6 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3
  • Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3Sony CyberShot DSC-RX100 M3 (9) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek 58mm 1200 x 800 Detail 3

Hier fällt das Urteil ähnlich aus. Bis zu einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 800 sind praktisch keine Bildstörungen sichtbar. Ab ISO 1600 werden die ersten Bildstörungen (Rauschen) sichbar. Feine Details werden nicht mehr ganz so präzise wiedergegeben – auch auch hier: Kritik auf sehr hohem Niveau. In der nächsten ISO-Stufe 3200 nimmt das Rauschen noch ein wenig zu, deutlicher zu sehen ist es allerdings erst bei ISO 6400. Bei dem Motiv mit der Platine gehen nun die feinen Details verloren und die kleine Schrift ist nicht mehr so gut lesbar. In der höchsten ISO-Empfindlichkeit von ISO 12800 nehmen die Bildstörungen erwartungsgemäß nochmal zu, halten sich aber erstaunlicherweise in Grenzen. Viele Kameras erreichen das durch elektronische Nachbearbeitung, die dann aber häufig zu Lasten der Detailwiedergabe geht. Hier hält sich die RX100M3 erfreulich zurück. Details werden nicht einfach glatt gebügelt, nur um das Rauschen zu reduzieren. Im Vergleich zur RX100MII hat die Bildqualität noch mal minimal zugelegt. Gerade in den niedrigen ISO-Einstellungen liefert die M3 eine ausgezeichnete Detailwiedergabe und einen guten Kontrasumfang (Dynamik). Aber selbst in den hohen ISO-Bereichen bis ISO 3200 ist die Bildqualität überzeugend. Hier spielt der im Vergleich zu anderen Kompaktkameras größere Sensor seine Vorteile aus. 

Nun stelle sich die Frage, mit welcher Kamera man die DSC-RX100M3 in die Runde schicken könnte. Die einzige, die ebenbürtig ist, was Ausstattung, Sensorgröße und Bildqualität anbelangt, ist die Canon PowerShot G1X Mark II (Test Juli 2014). Sie hat ebenfalls einen großen Sensor – nahezu im APS-C-Format – und ein lichtstarkes Objektiv. Allerdings bringt sie nur 12 Megapixel mit. Daher ist ein direkter Vergleich nicht so einfach. Ich habe zum Vergleich einen Bildausschnitt aus dem Testbild genommen und diesen bei der RX100M3 etwas heruntergerechnet und bei der G1X MkII etwas hochgerechnet. So erhalten wir einen Bildausschnitt mit einer Breite von 1200 Bildpunkten, der sich vergleichen lässt – hier das Ergebnis (der obere Abschnitt ist von der Canon, der untere von der Sony).

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Breite von 1200 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und sind ISO 100, 400, 1600 und ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • RX100 M3 (1) ISO 100 Canon G1X Mark IIRX100 M3 (1) ISO 100 Canon G1X Mark IIRX100 M3 (1) ISO 100 Canon G1X Mark II
  • RX100 M3 (2) ISO 400 Canon G1X Mark IIRX100 M3 (2) ISO 400 Canon G1X Mark IIRX100 M3 (2) ISO 400 Canon G1X Mark II
  • RX100 M3 (3) ISO 1600 Canon G1X Mark IIRX100 M3 (3) ISO 1600 Canon G1X Mark IIRX100 M3 (3) ISO 1600 Canon G1X Mark II
  • RX100 M3 (4) ISO 12800 Canon G1X Mark IIRX100 M3 (4) ISO 12800 Canon G1X Mark IIRX100 M3 (4) ISO 12800 Canon G1X Mark II
 

Klar, die Bildausschnitte sind nicht perfekt identisch, aber die Unterschiede in Schärfe und Detailwiedergabe sind deutlich sichtbar. Hier kann die Sony klar punkten und sich über den gesamten ISO-Bereich von der Canon absetzen. Der Unterschied zwischen den 20 Megapixeln der Sony und 12 Megapixeln der Canon ist deutlich zu erkennen. Sicher hat die Canon durch ihren etwas größeren Sensor einen Hauch mehr Freistellpotential, außerdem bietet sie etwas mehr Zoom, aber dafür ist sie auch deutlich größer und schwerer. Hier der Vergleich:

 

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TOP 4 – Makro und Schärfentiefe

Neben der Bildqualität spielen das Freistellpotential und die Makrofunktion eine wichtige Rolle. Was heißt Freistellpotential? Hierunter versteht ,man die Möglichkeit, die Schärfentiefe so weit zu reduzieren, dass nur der Vordergrund scharf abgebildet ist und der Hintergrund unscharf. Im Idealfall hebt sich das Element im Vordergrund deutlich vom Hintergrund ab – sprich, es ist freigestellt. Wie gut das klappt, hängt unter anderem von der Größe des Bildsensors und der Ausgangsblende ab. Bei der DSC-RX100M3 stimmen beide Punkte, und sind eine gute Voraussetzung für eine schöne Bildgestaltung mit geringer Schärfentiefe. Ebenfalls positiv wirkt sich hier aus, dass die Ausgangsblende auch im Telebereich bei f2.8 liegt. Ein klarer Vorteil gegenüber der MII, die im Telebereich lediglich eine Ausgangsblende von f4.9 hatte.

Zwei Fotos zeige ich hier als Beispiel. Das erste (links) ist in der Weitwinkeleinstellung mit 24 Millimetern aufgenommen. Dabei bin ich so nach ans Motiv, wie es die Naheinstellgrenze erlaubt. Eingestellt war Blende f1.8.  Das zweite habe ich dann in der maximalen Teleinstellung von 70 Millimetern genacht und ebenfalls die größte Blendenöffnung genutzt, also hier dann f2.8. Wieder bin ich so nah wie möglich an die Blüte ran. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. 

  Makroaufnahme mit 24 und 70 Millimetern Brennweite
 
  • Makro (1) WW 1200 x 800Makro (1) WW 1200 x 800Makro (1) WW 1200 x 800
  • Makro (2) Tele 1200 x 800Makro (2) Tele 1200 x 800Makro (2) Tele 1200 x 800

Man sieht, dass die Kamera keine richtige Makroeinstellung hat. Man kommt zwar recht nach ans Motiv, aber wirklich ins Detail kann man mit der Sony nicht gehen. In der Einstellung "SCN" gibt es zwar ein Makro-Programm, das hat jedoch keine Auswirkungen auf den Abbildungsmaßstab, sondern lediglich auf die Einstellungen. So springt die Kamera in diesem Motivprogramm auf AF-S um, passt den Weißabgleich an sowie einige andere Parameter. Sehr schön zu erkennen ist, dass der große Sensor in Verbidnung mit dem lichtstarken Objektiv eine sehr gutes Freistell-Potential hat. Sprich der Hintergrund kann sehr schön in die Unschärfe gebracht werden, während das Hauptmotiv scharf abgebildet ist. Gerade für Porträts ist das sehr schön, da man so den Blick auf das Model lenken kann. 

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TOP 5 – Video geht auch

Eine der Domänen von Sony ist das Thema Video. Und klar, mit der DSC-RX100M3 kann man natürlich auch Videos aufnehmen. Die Zeiten verrauschter Videos mit Mini-Auflösung sind vorbei, HD (High Definition = Hohe Auflösung) ist heute der Standard. Die Videos haben eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, dies entspricht Full-HD und ist die gleiche Auflösung, die moderne Flachbildfernseher haben. Zum Vergleich: Die ersten Filmchen, die man mit Fotokameras machen konnte, hatten eine Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten, das entspricht 0,3 Megapixel. Die HD-Auflösung hat 2 Megapixel, das ist das knapp Siebenfache. Und das sieht man natürlich auch in den Aufnahmen. Neben der Full-HD-Auflösung gibt es auch noch die einfache HD-Auflösung mit 1280 x 720 Bildpunkten. 

Neben der Auflösung spielt die Bildwiederholrate eine wichtige Rolle. Diese sagt aus, wie häufig das Bild gespeichert wird. Das Maximum sind 50 (PAL) oder 60 (NTSC) Bilder pro Sekunde. Um die Verwirrung noch weiter zu vergrößern: 50/60 Bilder pro Sekunde sind nicht gleich 50/60 Bilder pro Sekunde. Den kleinen aber feinen Unterschied macht der Buchstabe nach der Bildwiederholrate: 50p/60p oder 50i/60i. Der Buchstabe "p" steht dabei für den Begriff progressive und "i" für interlaced. Und was bedeutet das nun? Bei 50p/60p nimmt die Kamera 50/60 mal pro Sekunde die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten auf, das ist das Optimum, was geht. Bei 50i/60i nimmt die Kamera zwar auch 50/60 Bilder pro Sekunde auf, allerdings jedesmal nur die halbe HD-Auflösung. Und wie muss ich mir das vorstellen? Das Bild besteht ja aus 1920 Bildpunkten nebeneinander und 1080 Bildzeilen. Im Modus Interlaced nimmt die Kamera bei jedem Bild immer nur jede zweite Zeile auf. Also: Beim ersten Bild werden die Zeilen 1, 3, 5, 7 usw. aufgenommen. Beim zweiten Bild die Zeilen 2, 4, 6, 8 usw. Für die Kamera bedeutet das schlicht und ergreifend: weniger Rechenarbeit.

Und welchen Unterschied macht das für den Betrachter und die Bildqualität? Theoretisch sollte ein Unterschied zwischen 50p/60p und 50i/60i sichtbar sein. Praktisch wirkt der sich allerdings nur dann aus, wenn sich im Motiv Dinge befinden, die sich schnell bewegen. Denn dann passen die jeweiligen Halbbilder nicht mehr perfekt zueinander und man hat das Gefühl das Bild ist minimal unscharf. Bei den Dingen, die sich schnell bewegen, können außerdem leichte Schlieren sichtbar sein. Bei Motiven, in denen sich nur wenig bewegt, ist der Unterschied zwischen 50p/60p und 50i/60i praktisch nicht sichtbar. Viele Kameras bieten die Möglichkeit, zwischen 50i und 25p/24p zu wählen. Sprich: Entweder macht die Kamera 50 Halbbilder pro Sekunde oder 25 Vollbilder pro Sekunde. Mein Tipp: Immer die höchste Bildwiederholrate einstellen, also 50p oder 60p. 

Jetzt reicht's mit dem Fach-Kauderwelsch? Noch nicht. Es gibt noch einen weiteren Parameter, der wichtig ist. Das ist die sogenannte Datenrate. Beim Aufnehmen des Videos werden die Filmdaten von der Kamera komprimiert. Das ist ähnlich wie beim Fotografieren das JPEG-Format. Die Komprimierung ist erforderlich, da die Datenmenge nicht zu handhaben wäre, wenn jedes Bild unkomprimiert – quasi im RAW-Format – gespeichert würde. So wie es keine einheitliche JPEG-Komprimierung gibt, gibt es auch keine einheitliche Video-Komprimierung. Zwar sind die Filme im sogenannten AVCHD-Format gespeichert und können problemlos wiedergegeben werden – wie bei JPEG-Bildern – dennoch unterscheiden sie sich in der Datenrate. Die wird in Megabit pro Sekunde (MBit/Sek. oder auch Mbps) angegeben. Je höher die Datenrate, um so weniger wurde das Ausgangsmaterial komprimiert und um so besser sollte die Qualität sein. Eine Ergänzung: Ja es gibt Profi-Kameras, die das Bild unkomprimiert speichern. 

Und was macht nun die Sony DSC-RX100M3? Die nimmt in voller HD-Auflösung mit 50p (50 Vollbilder pro Sekunde) oder 60p (60 Vollbilder pro Sekunde) und einer Datenrate von 28 Mbps auf. Damit die Wiederholrate von 60p eingestellt werden kann, muss man vom PAL- auf das NTSC-Format umstellen. Da die meisten modernen Flachbildfernseher auch das NTSC-Format beherrschen, kann man getrost dieses Format wählen. Allerdings muss beim Umstellen auf das NTSC-Format – oder zurück auf das PAL-Format – die Speicherkarte formatiert werden, da sonst keine Aufnahme möglich ist und die Meldung kommt "Aufnahme in diesem Filmformat nicht möglich". Umgestellt wird das Format im Setupmenü 2 (Symbol Werkzeugkiste) unter dem Punkt PAL/NTSC-Auswahl.

Neben der höchsten Auflösung von 50p/60p stehen noch 50i/60i mit 24 Mbps oder 17 Mbps, sowie 25p/30p ebenfalls in 24 Mbps oder 17 Mbps zur Verfügung. Neben dem AVCHD können Videos auch im MP4-Format gespeichert werden. Dies ist sinnvoll, wenn die Videos nachträglich auf Tablett-PCs oder etwas leistungsschwächeren Computern bearbeitet werden sollen. Denn das MP4-Format erfordert weniger Rechenpower zur Bearbeitung. Im MP4-Format stehen die Auflösungen 1440 x 1080 Bildpunkte bei 12 Mbps oder VGA mit 640 x 480 Bildpunkten und 3 Mbps zur Verfügung.

Damit aber noch nicht genug, denn jetzt kommt der Clou: Als weiteres Format steht XAVC S zur Verfügung. Das gibt es dann wieder in den Auflösungen 50p/60p, 25p/30p sowie 1100p/120p, je nachdem, ob PAL oder NTSC eingestellt wurde. Und was ist der Vorteil dieses Formates? Es hat nicht, wie AVCHD eine Datenrate von 28 Mbps, sondern 50 Mbps, also fast die doppelte Datenrate. Das heißt, die Aufnahmen werden weniger komprimiert, was zu besseren Ergebnissen führen sollte, vor allem was die Detailwiedergabe anbelangt. Bei meinen Tests konnte ich durchaus einen Unterschied erkennen, allerdings ist der nicht gewaltig. Werden besonders feine Strukturen, wie beispielsweise eine Wiese aufgenommen, so wird die im XAVC S-Format etwas präziser wiedergegeben. Zu bedenken ist dabei allerdings, dass dieses Format nicht auf normalen Flachfernsehern wiedergegeben kann. Es eignet sich vor allem dann, wenn die Aufnahmen später geschnitten und bearbeitet werden sollen. Hier hat man mit diesem Aufnahmeformat deutlich mehr Reserven.

Video-Einstellungen

  • Sony CyberShot DSC-RX100M3 (1) Aufnahme-Menue 1 Dateiformat AVCHDSony CyberShot DSC-RX100M3 (1) Aufnahme-Menue 1 Dateiformat AVCHDSony CyberShot DSC-RX100M3 (1) Aufnahme-Menue 1 Dateiformat AVCHD
  • Sony CyberShot DSC-RX100M3 (2) Aufnahme-Menue 1 Dateiformat XAVC SSony CyberShot DSC-RX100M3 (2) Aufnahme-Menue 1 Dateiformat XAVC SSony CyberShot DSC-RX100M3 (2) Aufnahme-Menue 1 Dateiformat XAVC S
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Die Sony hat einen separaten Auslöseknopf für Videoaufnahmen oben rechts auf der Kamera-Rückseite, der mit "MOVIE" beschriftet ist. Damit kann jederzeit eine Videoaufnahme gestartet werden – der Sofort-Modus. Hinweis: Im Einstellmenü 4 (Symbol Zahnrad) kann festgelegt werden, ob die Movie-Taste immer aktiviert ist oder nur, wenn der Filmmodus per Drehrad gewählt ist. Eingestellt wird das unter dem Menüpunkt "MOVIE-Taste". Für eine Sofort-Aufnahme muss das Programmwahlrad nicht extra auf das Filmsymbol gestellt werden. Wird es das dennoch gestellt, kann man das Belichtungsprogramm nun individuell wählen. Dazu wird das Aufnahmemenü 6 (Kamerasymbol) aufgerufen und unter dem Punkt "Film" kann nun zwischen P = Programmautomatik, A = Blendenvorwahl, S = Belichtungszeitvorwahl und M = Manuelle Belichtung gewählt werden. Im Sofort-Modus wird übrigens immer im Programmmodus aufgenommen. 

Neben den Belichtungseinstellungen können im Videoprogramm sowohl die Bildeffekte als auch der Kreativmodus gewählt werden. Allerdings stehen nicht alle Bildeffekte aus dem Fotobereich zur Verfügung. Klar kann auch der Weißabgleich eingestellt werden und während der Aufnahme gezoomt werden. Im Filmmodus kann die ISO-Empfindlichkeit übrigens zwischen ISO 125 und ISO 12800 eingestellt werden – auch das eine Verbesserung gegenüber der MII, die nur bis maximal ISO 3200 eingestellt werden konnte.

Zwei Dinge sind bei Videoaufnahmen wichtig: Die Nachführung der Schärfe und der Belichtung. Bei der Sony klappt das hervorragend – noch besser als beim Vorgängermodell. Schärfe und Helligkeit werden zügig nachgeregelt. Die Aufnahmen sehen scharf und brillant aus. Farben gibt die Sony gut wieder. Über den Micro-HDMI-Anschluss lässt sich die Kamera schnell an einen Flachfernseher anschließen und die Aufnahmen so wiedegeben – auf diesem Weg natürlich auch Aufnahmen im XAVC S-Format. 

Wie einige von euch ja bereits gesehen habe, fliege ich nun auch Copter und mache damit Luftaufnahmen und Videos. Üblicherweise fliege ich mit einer Sony Alpha 6000, was gewichtsmäßig immer noch unter fünf Kilogramm bleibt. Wer kleinere Copter fliegt, ist immer auf der Suche nach einer guten Kamera, mit der Fotos und Videos in guter Qualität möglich sind. Deswegen habe ich die RX100M3 mal unter meinen Copter gehangen. Dank HDMI-Live-Ausgang und USB-Steuerung konnte ich die Kamera problemlos während des Fluges steuern und das Live-Bild auf meinem Monitor sehen. Was die Kleine für ein Bildergebnis in Foto und Video liefert – Spitzenklasse für eine Kompakte. Wer also unter seinen Copter eine kleine und leichte Kamera hängen möchte bekommt mit der Sony Cybershot DSC-RX100M3 eine hervorragende Qualität. 

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TOP 6 – Die WLAN-Funktionen

Die Sony DSC-RX100MII bietet an, sowohl die Fernsteuerung der Kamera, als auch Bilder auf PC und Smartphone zu übertragen. Für beide Funktionen wird die App "Sony PlayMemories Mobile" benötigt. Außerdem können Fotos auf einem mit WLAN-Modul ausgestattetem Fernseher wiedergegeben werden. Für die Übertragung aufs Smartphone kann die Kopplung der eingebaute NFC-Chip verwendet werden – vorausgesetzt, das Smartphone hat ebenfalls einen solchen Chip. In dem Fall reicht es, die beiden Geräte kurz aneinander zu halten und die WLAN-Verbindung wird automatisch aufgebaut. Hat man ein iPhone oder iPad ohne NFC-Chip, muss die Koppellung manuell erfolgen. Fürs Übertragen der Bilder rufe ich auf der Kamera das Menü auf. Im Wiedergabemenü (Symbol kleiner Pfeil) gehe ich auf den Punkte "An Smartph. senden". Nun kann ich wählen, ob die Auswahl der zu sendenden Fotos auf der Kamera oder dem Smartphone erfolgen soll. Ich wähle die Option "Auf Smartphone auswählen". Nach wenigen Sekunden wird auf dem Kontrollmonitor der Netzwerkname der Kamera sowie das Passwort angezeigt. Nun auf dem Smartphone das WLAN-Menü aufrufen und mit der Sony verbinden. Hat die Verbindung geklappt, erscheint das Wort "Freigabe...." auf dem Kontrollbildschirm der Sony. Nun einfach die Sony-App aufrufen und alle aufgenommenen Bilder werden auf dem Smartphone angezeigt. Die gewünschten Bilder können nun übertragen werden. 

Nächster Punkt ist die Möglichkeit, die Bilder an einen Computer zu senden: "An Computer senden". Mein Versuch scheiterte allerdings an der Mitteilung, dass die erforderliche Software nur für Windows verfügbar ist. Da ich ausschließlich mit Apple-Geräten arbeite, konnte ich deswegen nicht überprüfen, wie dies funktioniert.

Der letzte Punkt, ist die Übertragung auf ein Fernsehgerät. Im Wiedergabemenü ist das der Punkt "Auf TV wiedergeben". Mit meinem Samsung-Fernseher hat das problemlos geklappt. Die Verbindung kam gleich zustande und ich konnte die Bilder bequem auf dem großen Bildschirm begutachten. Die Steuerung geht dann von der Kamera aus. Sollen die Bilder als Diashow wiedergegeben werden, reicht ein Druck auf die OK-Taste und die Show startet. Haben sich TV-Gerät und Kamera einmal miteinander verbunden, reicht es, auf der Kamera den entsprechenden Menüpunkt zu wählen und der Fernseher springt sofort in den Wiedergabemodus und zeigt die Bilder an – klasse, so gefällt mir das. Einzig schade, dass ich so nicht auch aufgenommene Videos wiedergeben kann.

Als letzter Punkt der WLAN-Möglichkeiten bleibt die Fernsteuerung der Kamera per Smartphone oder Tablett-PC. Hierzu ruft man das Appliktionsmenü (vier kleine Quadrate) auf und geht auf den Punkt "Applikationsiste". Dort sollte die App "Smart-Fernbedienung" auftauchen. Auf die tippen wir nun und stellen wie gewohnt die Verbindung zwischen Kamera und Smartphone her. Auf dem Smartphone muss nun die App "PlayMemories" aufgerufen werden.

Startet man die App das erste mal, sind kaum Funktionen vorhanden: Auslösen, Selbstauslöser und das war's auch. Es geht aber mehr, was allerdings nirgends beschrieben ist und auch kaum jemand weiß. Die App muss auf den neusten Stand gebracht werden, dann ist deutlich mehr möglich. Dazu muss die Kamera wieder mit dem WLAN-Netz verbunden werden und man muss sich bei PlayMemories anmelden. Nun findet man in der Übersicht wieder die App Smart-Fernbedienung und aktualisiert die. Das geht innerhalb einer Minute.

Nun wieder wie gewohnt mit dem Smartphone verbinden und siehe da: Nun geht mehr. Man kann je nach Belichtungsprogramm Blende und Belichtungszeit einstellen, Weißabgleich, Belichtungskorrektur und sogar per Touchscreen den Fokuspunkt festlegen. Immerhin sind das schon mal ein paar mehr Möglichkeiten als zuvor. Zwar lassen sich weder Kreativmodus noch Bildeffekt einstellen oder andere Funktionen, aber immerhin ist das schon mal besser als gar nichts.

Im PlayMemories-Store sind übrigens noch einige andere interessante Anwendungen versteckt. So gibt es beispielsweise zusätzliche Bildeffekte (kostenlos) und eine Zeitraffer-App (9,99 Euro). Auch eine Mehrfachbelichtung (4,99 Euro) und andere Apps finden sich dort. Schade, dass Sony darauf kaum hinweist und viele gar nicht wissen, dass man so seiner Kamera zusätzliche Funktionen geben kann. 

Insgesamt machen die WLAN-Funktionen einen guten Eindruck, wobei viele das gesamte POtential wohl kaum ausschöpfen dürften, da sie gar nicht wissen, dass man zusätzliche Apps nachladen kann. Die kosten zwar teilweise etwas, sind aber mit 4,99 bis 9,99 Euro noch recht erschwindlich, zumal sie auf mehreren Kameras genutzt werden können. 

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Finale – Mein Fazit

Häufig sind Updates von Vorgängermodellen nur ein wenig kosmetische Spielereien. Da werden ein, zwei Funktionen zugepackt, das Design ein bisschen verändert und das war's. Ganz anders sieht das bei der RX100M3 aus. War die RX100MII schon ein großer Schritt nach vorne, ist die M3 der nächste Schritt in die richtige Richtung. Ob es der elektronische Sucher ist, der Klappmonitor, die verbesserte Videofunktion – Sony hat eine Menge Neues in den Nachfolger gepackt. Dabei wurde die hervorragende Bildqualität noch minimal verbessert. Mit verantwortlich dafür das besere Objektiv, das nun zwar etwas weniger Brennweite hat, aber schon bei 24 Millimeter im Weitwinkelbereich beginnt und eine bessere Lichtstärke von f1.8 bis f2.8 hat. Die maximale Brennweite von 70 Millimetern reicht meiner Meinund nach völlig aus für eine Kompaktkamera. 

Sony zeigt mit der RX100M3 in beeindruckender Weise, das eine konsequente Weiterentwicklung eines guten Produktes möglich ist. Sicher hätte ich mir noch den Touchscreen gewünscht, aber ganz ehrlich: Ich wusste es ha schon vorher, dass der nicht kommen würde, weil ich bei Sony die Hoffnung aufgegeben habe, das der jemals in eine Kamera eingebaut wird. Aber was soll's – die vielen anderen Pluspunkte können mich überzeugen. Es gibt zur Zeit wohl keine andere Kamera, die so viele Pluspunkte mit einander vereint. Sicher, es gibt da noch die Canon G1X MKII, aber die ist deutlich schwerer und größer. Oder die Fujifilm X20, auch die ist größer und schwerer, bietet etwas mehr Zoom ist aber sonst nicht so gut ausgestattet, wie die RX100M3. Vor allem was die Videofunktion anbelangt, kommt keine andere Kamera in der Größen- und Gewichtsklasse an die Sony ran.

Das was Sony hier abliefert passt ins Bild: Ob Alpha 6000, Alpha 7R und 7S, SLT A77 II – mit diesen neuen Kameras setzt Sony zur Zeit Maßstäbe. Schon jetzt bin ich gespannt, was wir auf der Photokina zu sehen bekommen.

Ach ja, einen kleinen Haken gibt es doch noch bei der CyberShot DSC-RX100M3 … den Preis. Während die Alpha 6000 eher in die Region "Preisbrecher" gehört, liegt die M3 mit gut 800 Euro in den oberen Preisregionen der Kompaktkameras. Zur Erinnerung: Die Canon G1X MkII kostet rund 100 Euro weniger und die Fuji X20 sogar nur 400 Euro (Stand August 2014). Man sollte dabei allerdings berücksichtigen, dass man für 800 Euro auch eine wirklich tolle und ausgereifte Kamera bekommt mit top Ausstattung und exzellenter Bildqualität.

 

Und hier noch mal die Plus- und Minus-Punkte in der Übersicht.

 
 
Vorteile
  • sehr gute Bildqualität auch bei höher eingestellter ISO-Empfindlichkeit
  • sehr detailreiche Bilder
  • lichtstarkes Objektiv (f1.8 - f2.8)
  • leicht, kompakte Abmessungen, solides Gehäuse
  • eingebauter elektronischer Sucher
  • WLAN-Funktionen inklusive Fernsteuerung
  • sehr gute Videoqualität (AVCHD und XAVC S mit bis zu 50 Mbps)
  • elektronische Wasserwaage (Monitor und Sucher)
  • klappbarer Kontrollmonitor mit Selphie-Funktion
  • verständliche Menüs, gute Bedienung
Nachteile
  • kein Touchscreen
  • keine Bildübertragung per WLAN im Hintergrund
  • kein Blitzschuh
  • kein Anschluss für ein externes Mikrofon
  • kein externes Ladegerät
   

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