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Fujifilm XF1 – Super kompakte Digitalkamera
mit einzigartiger Objektiv-Mechanik

Bei manchen Sachen frage ich mich: Warum hat das eigentlich nicht schon vorher jemand so gemacht? So erging es mir, als ich das erste Mal die Fujifilm XF1 in der Hand hielt. Der Clou dieser Kamera steckt im wahrsten Sinne des Wortes im Gehäuse: das Objektiv. Im Ruhezustand ist es fast vollständig im Gehäuse verschwunden. Will man fotografieren, so wird es mit einem schnellen Dreh aus dem Gehäuse rausgeschraubt und arretiert. Der Zoom wird manuell per Drehring eingestellt – wie auch bei der Fujifilm X10. Das Ganze funktioniert schnell und elegant. Dabei fühlt sich die XF1 insgesamt sehr hochwertig an und liegt gut in der Hand. Ich finde die Optik aus einer Mischung von Edelstahl und Leder sehr gelungen. Dazu die elegante und schlichte Formgebung – klasse. Fujifilm setzt mit der XF1 konsequent das Erscheinungsbild der X-Serie fort. Und die X-Serie ist inzwischen ordentlich gewachsen: X-S1 – Superzoomkamera mit lichtstarkem Objektiv, X10 beziehungsweise X20 – die Retro-Kompakte, X100 beziehungsweise X100S – die Festbrennweite mit Hybridsucher und super Bildqualität, die X-E1 – Systemkamera mit ausgezeichneter Bildqualität und die X-Pro1 – die professionelle Systemkamera. Und nun die XF1 als ultrakompakte Edelknipse.

Aber was heißt eigentlich ultrakompakt? Hier die Zahlen: 10,8 Zentimeter breit, 6,2 Zentimeter hoch und 3,3 Zentimeter dick. Auf die Waage bringt die XF1 rund 250 Gramm. Damit ist sie absolut hosentaschentauglich. Wobei – möchte man so eine elegante Kamera wirklich verstecken? Eigentlich nicht, zumal es sie in drei Farbvarianten gibt: rot, schwarz und braun. Ach ja, all' das hat natürlich seinen Preis: rund 420 Euro (Stand Januar 2013).

So, jetzt aber genug von den – zugegebenermaßen schicken – Äußerlichkeiten, schließlich müssen auch die inneren Werte stimmen. In der XF1 werkelt ein 2/3-Zoll Sensor (8,8 x 6,6 Millimeter) mit 12 Megapixel. Das ergibt einen Brennweitenverlängerungsfaktor von 4. Damit hat das Zoom-Objektiv (6,4 mm bis 25,6 mm) eine Kleinbildbrennweite von rund 25 bis 100 Millimeter. Damit bekommt man im Weitwinkelbereich ordentlich was auf den Sensor und ich kann prima Landschaftspanoramen fotografieren, der Telebereich reicht mir, und der für Portraits wichtige Brennweitenbereich von 70 bis 90 Millimeter wird abgedeckt. Im Objektiv sorgt ein Bildstabilisator für verwacklungsfreie Aufnahmen. In der kürzesten Brennweite beträgt die größte Blendenöffnung f1.8 und in der Teleeinstellung f4.9. Zum Vergleich: Die X10/X20 deckt einen Brennweitenbereich von 28 bis 112 Millimeter ab und die größte Blendenöffnung beträgt f2.0 bis f2.8. Die etwas schlechtere Ausgangsblende im Telebereich dürfte die Folge der kompakten Objektivbauweise sein. Die kleinste Blendenöffnung ist übrigens durchgängig f11. Noch ein Wort zum Sensor: In der X20 und der XF1 sind zwar 12 Megapixel-Sensoren im 2/3-Zoll-Format verbaut, der in der X20 ist jedoch neuer und leistungsfähiger – zumindest sagt Fujifilm das. Ob's stimmt, wird dann der Test zeigen, sobald die X20 verfügbar ist. In der XF1 arbeitet übrigens der gleiche Sensor, der auch schon in der X10 für gute Bildqualität sorgte.

 

 

Der Bildschirm auf der Kamerarückseite sorgt für keine Überraschungen. Mit einer Auflösung von 460.000 Bildpunkten und einer Diagonale von 7,6 Zentimetern hat er Standardformat. Es ist übrigens kein Touchscreen und er ist fest eingebaut. Die Oberfläche ist aus gehärtetem Glas und soll daher besonders widerstandfähig sein. Mein Test wird's zeigen, wie die Kamera nach einiger Zeit des normalen Gebrauchs aussieht. Wenn er die Qualität der X10 hat, dürfte er ziemlich kratzfest sein, denn auf meiner X10-Testkamera ist auch nach rund einem Jahr – mehr oder weniger – intensiven Gebrauchs kein einziger Kratzer zu entdecken. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Was gibt's außenrum sonst noch? Den kleinen Blitz, der per Schiebeknopf auf der Kamerarückseite ausgefahren werden kann. Nur falls man es nicht so gut sieht: Einen Blitzschuh hat die XF1 nicht. Hinter einer Klappe an der rechten Seite der Kamera – von hinten gesehen – gibt's einen USB und Mini-HDMI-Anschluss. Über diesen lassen sich Bilder und Videos auf entsprechenden Flachbildfernsehern ausgeben, das Live-Bild jedoch wird per HDMI nicht ausgegeben. Unter der Kamera ist die obligatorische Klappe, hinter der sich Akku und SD-Speicherkarte befinden. Ein Lob an Fuji muss ich an dieser Stelle mal loswerden: Das Akkuladegerät ist dem Kostendruck glücklicherweise nicht zum Opfer gefallen. Und so kann ein Ersatzakku bequem an der Steckdose geladen werden, während ich mit der XF1 fotografiere. An der Kamera-Oberseite sind der Auslöser, das Programmwahlrad und eine Funktionstaste, dazu später mehr. Die Rückseite der Fuji ist mit dem großen Kombi-Drehrad-Vierwegeschalter bestückt, vier Tasten und einem weiteren Kombi-Drehrad - das war's. Ach ja, noch etwas zum Stativgewinde: Das ist auf Grund der kompakten Bauweise nicht direkt unter dem Objektiv, also nicht in der optischen Achse – ein Nachteil, wenn man Panorama-Aufnahmen vom Stativ aus machen möchte. Dafür kann ich den Akkudeckel auch dann noch öffnen, wenn ich eine Stativ-Schnelleinspannplatte an die XF1 schraube – wenn die nicht gerade riesig ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Menüs und Bedienung

So, und jetzt ran an die Kamera zum Fotografieren. Erst mal ins Menü geschaut, was es da alles zu bestellen – ach ne – einzustellen gibt. Der Menü-Knopf in der Mitte des Kombidrehrads ist nicht zu übersehen und mit einem Druck darauf öffnet sich das bekannte Fuji-Menü. Zuerst das Aufnahme-Menü auf vier Bildschirmseiten und dann das Hauptmenü auf drei Seiten, mir gefallen diese klar strukturierten und übersichtlichen Menüs. Da muss ich nicht lange nach den wichtigen Punkten suchen und verzweifel' nicht an irgendwelchen wild verzweigten Menü-Strukturen. Mit dem Vierwegeschalter klappt die Navigation flott. Als erstes stelle ich das Aufnahmeformat ein: Bildgröße (4:3, 3:2, 16:9, 1:1) und Bildqualität (Fine oder Normal) kommen gleich nach der ISO-Empfindlichkeit. Kein RAW-Format? Doch, das wird aber im Hauptmenü aktiviert. Die nächsten Menüpunkte brauche ich erst mal nicht, erst beim "FOKUS MODUS" greife ich ein, und stelle die XF1 auf "VARIO AF". So, dann noch die fn-Taste mit der Verstellung der ISO-Empfindlichkeit belegen. Nun erscheint der Punkt "E-Fn TASTE EINS.". Denn kenne ich von den anderen Fujis nicht. Was verbirgt sich dahinter? Ich kann damit die beiden oberen Tasten sowie  den Vierwegeschalter individuell belegen. Das mache ich auch: "FOKUS MODUS" auf die linke Taste, "FOKUSSIERBEREICH" auf die rechte Taste. Den Vierwegeschalter belege ich wie folgt: oben "SERIENAUFNAHME", rechts "WEISSABGLEICH", unten "RAW" und links "FILMSIMULATION". Drücke ich jetzt beim Fotografieren die E-Fn-Taste unten rechts, erscheint auf dem Display die Belegung der Tasten und mit einem Druck auf die Taste kann ich die entsprechenden Werte einstellen. Das ist gut und einfach. Was dieser Funktion allerdings zum Opfer gefallen ist, ist das Quick-Menü, das ich von der X10 (mit neuer Firmware) und der X-E1 kenne. Aber für die wichtigsten Funktionen reicht die E-Fn-Taste. Kleiner Tipp: Ins Aufnahme-Menü kommt man nur, wenn die Kamera eingeschaltet ist. Das Wiedergabe-Menü und das Hauptmenü können auch bei eingefahrenem Objektiv durch einen Druck auf die Wiedergabe-Taste (Pfeil) aufgerufen werden.

Jetzt noch schnell das Wahlrad auf der Kameraoberseite auf "P" stellen und los geht's. Objektiv raus, Olsen anvisiert und Auslöser drücken – Klack ... oder besser Ratsch, eben das Auslösegeräusch, das eingestellt ist - das ging flott. Also gleich noch eine Aufnahme hinterher, jetzt mit etwas mehr Brennweite. Auch das geht flott – so macht das Spaß. Jetzt möchte ich den Autofokus-Punkt verschieben, mal schauen, wie das geht. Erst mal die E-Fn-Taste gedrückt, dann die rechte obere Taste auf die ich die Funktion "FOKUSSIERBEREICH" gelegt habe. Das kleine grüne Rechteck erscheint auf dem Kontrollmonitor. Mit dem Vierwegeschalter schubse ich es dahin, wohin ich möchte. Kann ich auch die Größe ändern? Also drehe ich das kleine Rad oben an der Kamerarückseite, und siehe da: Die Größe des grünen Rechtecks lässt sich genau meinen Bedürfnissen anpassen – klasse! Jetzt aufs Auge von Olsen fokussiert und ausgelöst. Prima, das klappt. Jetzt noch ein wenig an der Schärfentiefe schrauben. Also Programmwahlrad auf "A" gestellt für Aperture – sprich Blendenwahl – und mit dem Drehrad die kleinste Blende eingestellt. Das geht übrigens mit beiden Drehrädern. Jetzt nochmal auslösen - perfekt. Das Auge von Olsen ist knackscharf, davor und dahinter eine schöne Unschärfe.

Jetzt das Ganze noch mal mit manueller Schärfeeinstellung. Denn meist klappt das mit den kleinen Kompaktknipsen nicht ganz so gut. Also wieder die E-Fn-Taste gedrückt, diesmal den linken Knopf gewählt auf den ich den "FOKUS MODUS" gelegt habe und und "MF" auswählen. Auf dem Bildschirm erscheint ein weißer Rahmen. Den will ich jetzt aufs Auge von Olsen verschieben: E-Fn-Taste drücken, rechte Taste drücken und den grünen Rahmen aufs Auge schubsen per Vierwegeschalter. Größer oder kleiner bekomme ich den allerdings nicht. Jetzt stellt sich die Frage: Gibt's auch eine Fokus-Hilfe oder -Lupe und wenn ja, wie krieg ich die angeschmissen. Ein weiteres Drehrad am Objektiv gibt es jedenfalls nicht. Also probiere ich ein wenig rum, und siehe da: Mit einem Dreh am großen Rad auf der Rückseite wird die Ansicht auf dem Kontrollmonitor vergrößert. Jetzt so lange drehen, bis das Bild scharf ist. Das klappt ganz gut, allerdings würde ich mir eine etwas stärkere Vergrößerung wünschen. Nach ein bisschen rumprobieren klappt das recht gut – für eine Kompakte völlig in Ordnung. Ach ja: Sollte das mit der Lupe nicht klappen, musst du sie im Menü noch einschalten. Dazu das Hauptmenü aufrufen, den Punkt "DISPLAY SETUP" wählen und dort auf der zweiten Seite die Funktion "FOKUSKONTROLLE" auf AN stellen - fertig.

Und was hat die XF1 sonst noch zu bieten? Wie üblich bei Fuji gibt's verschiedene Filmsimulationen, von Velvia über Astia bis hin zu verschiedenen Schwarz/Weiß-Filmen. Hierbei wird allerdings lediglich der Farbeindruck simuliert, nicht etwa Filmkorn oder andere Eigenschaften. Wem das nicht reicht, für den gibt's – etwas versteckt – die erweiterten Filter. Dazu stellst du das Programmwahlrad auf "Adv."und gehst dann auf den Punkt "ERWEITER. FILTER". Nun kannst du zwischen Einstellungen wie Lochkamera, Miniatur, Pop-Farbe und dynamische Farbtiefe wählen. Unter dem Punkt "Adv." gibt es außerdem noch die Panorama-Funktion, ein Programm mit dem der Hintergrund weichgezeichnet werden kann, ein spezielles Low-Light-Programm, die Mehrfachbelichtung sowie die 3D-Aufnahme. Hier kannst du deinem Spieltreib freien Lauf lassen.

 

 

Etwas seriöser geht's in der Einstellung "SP" auf dem Wahlrad zu. Hier kannst du zwischen 16 Motivprogrammen wählen, darunter Landschaft, Portrait, Sport, Nacht, Feuerwerk, Schnee, Strand, Party und Sonnenuntergang – das Programm habe ich gerade beim kleinen Winterausflug mit Olsen getestet. Sieht gut aus und die zusätzliche Erkenntnis: Die XF1 lässt sich mit dünnen Lederhandschuhen gut bedienen. Obwohl die Knöpfe nicht so groß sind, klappt das gut. Lediglich die Fn-Taste an der Kameraoberseite ist mit Handschuhen nur mit viel Gefummel zu drücken. Was ich für die Sonnenuntergangs-Aufnahme gut gebrauchen konnte: die elektronische Wasserwaage. Sie lässt sich in den Bildschirm einblenden. Dazu musst du im Aufnahme-Menü 4 den Punkt "DISPLAY EINSTELL." aufrufen und den Punkt "WASSERWAAGE" aktivieren. Nun einfach beim Fotografieren die Taste "DISP/BACK" drücken bis zur Einstellung "BENUTZERDEFINIERT" – und schwups ist die Wasserwaagen-Linie da. Im Aufnahme-Menü lassen sich übrigens noch diverse andere Punkte aktivieren, unter anderem der Batteriezustand, der dann auf dem Display angezeigt wird.

 

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Klein und schick – aber wie sieht's mit der Bildqualität aus?

So, jetzt aber raus und Belichtungsreihen fotografieren. Die ersten Aufnahmen mache ich bei Tageslicht und ISO-Empfindlichkeiten von ISO 100 bis ISO 1600. Das Ganze in drei Brennweiten-Einstellungen: Weitwinkel mit 25 Millimeter, normal mit 40 Millimeter und Tele mit 100 Millimeter – alles bezogen auf die Kleinbildformat-Brennweite. Die ersten beiden Aufnahmen habe ich vom selben Standort aus gemacht – natürlich vom Stativ – die Tele-Aufnahmen von einem etwas entfernteren Standort. Alle elektronischen Hilfen oder Einstellungen habe ich auf Null gestellt oder deaktiviert. Zunächst zeige ich die drei Aufnahmereihen in heruntergerechneter Auflösung von 1200 x 900 Bildpunkten. Um eine etwas bessere Bildbeurteilung machen zu können, habe ich aus der Reihe mit Normalbrennweite jeweils einen Bildausschnitt mit 1200 x 900 Bildpunkten ausgeschnitten. Und hier die Ergebnisse.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 900 Pixel und sind vom Original-Bild heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten gehen von ISO 100, ISO 300, ISO 400, ISO 800 bis ISO 1600. Die Aufnahmedaten stehen in der Bildunterschrift. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
Weitwinkel-Brennweite
25 Millimeter
  • Fujifilm XF1 (1) ISO 100 f5.6 1_420s 25mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (1) ISO 100 f5.6 1_420s 25mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (1) ISO 100 f5.6 1_420s 25mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (2) ISO 200 f5.6 1_480S 25mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (2) ISO 200 f5.6 1_480S 25mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (2) ISO 200 f5.6 1_480S 25mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (3) ISO 400 f5.6 1_1400s 25mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (3) ISO 400 f5.6 1_1400s 25mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (3) ISO 400 f5.6 1_1400s 25mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (4) ISO 800 f8 1_1400s 25mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (4) ISO 800 f8 1_1400s 25mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (4) ISO 800 f8 1_1400s 25mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (5) ISO 1600 f11 1_1400s 25mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (5) ISO 1600 f11 1_1400s 25mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (5) ISO 1600 f11 1_1400s 25mm 1200 x 900

Normal-Brennweite
40 Millimeter

  • Fujifilm XF1 (1) ISO 100 f5.6 1_640S 40mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (1) ISO 100 f5.6 1_640S 40mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (1) ISO 100 f5.6 1_640S 40mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (2) ISO 200 f5.6 1_1500s 40mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (2) ISO 200 f5.6 1_1500s 40mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (2) ISO 200 f5.6 1_1500s 40mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (3) ISO 400 f8 1_1500s 40mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (3) ISO 400 f8 1_1500s 40mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (3) ISO 400 f8 1_1500s 40mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (4) ISO 800 f11 1_1200s 40mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (4) ISO 800 f11 1_1200s 40mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (4) ISO 800 f11 1_1200s 40mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (5) ISO 1600 f11 1_2000s 40mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (5) ISO 1600 f11 1_2000s 40mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (5) ISO 1600 f11 1_2000s 40mm 1200 x 900
Tele-Brennweite 100 Millimeter
  • Fujifilm XF1 (1) ISO 100 f5.6 1_550s 100mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (1) ISO 100 f5.6 1_550s 100mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (1) ISO 100 f5.6 1_550s 100mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (2) ISO 200 f5.6 1_1100s 100mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (2) ISO 200 f5.6 1_1100s 100mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (2) ISO 200 f5.6 1_1100s 100mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (3) ISO 400 f5.6 1_1300s 100mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (3) ISO 400 f5.6 1_1300s 100mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (3) ISO 400 f5.6 1_1300s 100mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (4) ISO 800 f11 1_1200s 100mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (4) ISO 800 f11 1_1200s 100mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (4) ISO 800 f11 1_1200s 100mm 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (5) ISO 1600 f11 1_2000s 100mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (5) ISO 1600 f11 1_2000s 100mm 1200 x 900Fujifilm XF1 (5) ISO 1600 f11 1_2000s 100mm 1200 x 900
 

In der reduzierten Ansicht, sind keine große Unterschiede zu erkennen. Lediglich bei ISO 1600 wirken die Aufnahmen ein wenig grieseliger. Hier werden leichte Bildstörungen (Rauschen) sichtbar. Insgesamt sehen die Fotos ausgewogen und scharf aus. Details, wie die Schrift am Haus, werden präzise wiedergegeben. Einzig in den weißen Flächen fehlt es etwas an Zeichnung. Die Fugen zwischen den Steinen sind kaum zu sehen. In den nicht ganz so strahlend weißen Flächen sind die Abstufungen jedoch wieder gut sichtbar. So wie in der seitlichen Wand des kleinen Erkers neben der Eingangstüre. In der Weitwinkeleinstellung ist kaum Vignettierung zu erkennen, die Schärfe bleibt bis zum Bildrand erhalten und die Verzerrung hält sich in Grenzen. Ich finde die Abbildungsleistung der Kamera angesichts der kompakten Bauweise sehr gut – gerade im Weitwinkelbereich. Nun geht's an die Detailansicht. Wie gesagt: Ein Ausschnitt in Original-Auflösung aus der Aufnahme mit 40mm Brennweite.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 900 Pixel und sind ein Ausschnitt des Original-Bildes. Die ISO-Empfindlichkeiten gehen von ISO 100, ISO 300, ISO 400, ISO 800 bis ISO 1600. Die Aufnahmedaten stehen in der Bildunterschrift. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
Ausschnitt Brennweite
40 Millimeter
  • Fujifilm XF1 ISO (1) 100 f5.6 1-640s 40mm 1200 x 900 DetailFujifilm XF1 ISO (1) 100 f5.6 1-640s 40mm 1200 x 900 DetailFujifilm XF1 ISO (1) 100 f5.6 1-640s 40mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm XF1 ISO (2) 200 f5.6 1-1500s 40mm 1200 x 900 DetailFujifilm XF1 ISO (2) 200 f5.6 1-1500s 40mm 1200 x 900 DetailFujifilm XF1 ISO (2) 200 f5.6 1-1500s 40mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm XF1 ISO (3) 400 f8 1-1500s 40mm 1200 x 900 DetailFujifilm XF1 ISO (3) 400 f8 1-1500s 40mm 1200 x 900 DetailFujifilm XF1 ISO (3) 400 f8 1-1500s 40mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm XF1 ISO (4) 800 f11 1-1200s 40mm 1200 x 900 DetailFujifilm XF1 ISO (4) 800 f11 1-1200s 40mm 1200 x 900 DetailFujifilm XF1 ISO (4) 800 f11 1-1200s 40mm 1200 x 900 Detail
  • Fujifilm XF1 ISO (5) 1600 f11 1-2000s 40mm 1200 x 900 DetailFujifilm XF1 ISO (5) 1600 f11 1-2000s 40mm 1200 x 900 DetailFujifilm XF1 ISO (5) 1600 f11 1-2000s 40mm 1200 x 900 Detail

In dieser Ansicht werden die Unterschiede deutlicher. In den ISO-Einstellungen ISO 100 und ISO 200 sind praktisch keiner Bildstörungen sichtbar. Bei ISO 400 sind zwar immer noch keiner Bildstörungen sichtbar, aber die präzise Detailwiedergabe ist minimal schlechter geworden. Zu sehen ist das an der Schrift über der Türe. Das Gold hebt sich nicht mehr so klar und deutlich vom roten Untergrund ab. Dieser Effekt wird bei ISO 800 noch deutlicher. Die feinen Zweige des Strauchs links neben der Türe werden nicht mehr so detailliert wiedergegeben. Zusätzlich sind leichte Bildstörungen (Rauschen) in den grünen Flächen (Fensterläden) zu erkennen. Bei ISO 1600 gehen noch mehr Details verloren und die Bildstörungen nehmen weiter zu. Allerdings liegen sie auf einem noch recht niedrigen Niveau. 

Jetzt geht's an die hohen ISO-Werte ab ISO 1600. Bis ISO 3200 werden die Bilder in voller Auflösung gespeichert. In den Stufen ISO 4000, ISO 5000 und ISO 6400 werden die Bilder in der Auflösung 2816 x 2112 Bildpunkte (6 Megapixel) gespeichert. In der höchsten ISO-Einstellung von ISO 12800 sinkt die Auflösung auf 2048 x 1536 Bildpunkte (3 Megapixel). Ich habe die Aufnahmen auf die Größe von 1200 x 900 Bildpunkte heruntergerechnet. Hier das Ergebnis.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 900 Pixel und sind vom Original-Bildes heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten sind ISO 3200, ISO 6400 und ISO 12800. Die Aufnahmedaten stehen in der Bildunterschrift. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
Tele-Brennweite
100 Millimeter
  • Fujifilm XF1 (1) ISO 3200 f4.9 1-7s 1200 x 900Fujifilm XF1 (1) ISO 3200 f4.9 1-7s 1200 x 900Fujifilm XF1 (1) ISO 3200 f4.9 1-7s 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (2) ISO 6400 f4.9 1-14s 1200 x 900Fujifilm XF1 (2) ISO 6400 f4.9 1-14s 1200 x 900Fujifilm XF1 (2) ISO 6400 f4.9 1-14s 1200 x 900
  • Fujifilm XF1 (3) ISO 12800 f4.9 1-27s 1200 x 900Fujifilm XF1 (3) ISO 12800 f4.9 1-27s 1200 x 900Fujifilm XF1 (3) ISO 12800 f4.9 1-27s 1200 x 900

Bei ISO 3200 ist eine deutliche Zunahme der Bildstörungen sichtbar und damit einhergehend der Verlust von Details. Die Störungen nehmen bei ISO 6400 und ISO 12800 nochmals deutlich zu und das bei verringerter Auflösung. Klar, dass dadurch auch die Detail-Wiedergabe leidet. Aber jetzt mal ehrlich: Früher war auf Filmen, die auf ISO 6400 gepusht wurden auch ein mehr als deutliches Korn zu sehen. 

Ach ja, zum Abschluss der Beurteilung der Bildqualität hier nochmal der Brennweiten-Vergleich zwischen Weitwinkel- und Tele-Einstellung der Fujifilm XF1.

Insgesamt finde ich die Bildqualität der Fujifilm XF1 auf recht hohem Niveau. Natürlich ist dabei die Größe der Kamera zu beachten. Gerade in den niedrigen ISO-Einstellungen sehen die Aufnahmen gut aus, zeigen viele Details, die Farbwiedergabe ist ausgewogen und die Verzeichnungen sind gering. Gerade das hätte ich angesichts der besonderen Objektiv-Konstruktion so nicht erwartet. 

Alle Bilder gibt es zusätzlich in voller JPEG-Auflösung auf meinem Flickr-Account: 

Und was fehlt jetzt noch? Die Filmfunktion? Stimmt: Die Fuji filmt in voller HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von 30p. Der Ton wird in Stereo aufgenommen. Worauf man sich einstellen sollte: Der Zoom wird manuell verstellt und nicht elektrisch per Motor. Will heißen, dass man schon ein ziemlich ruhiges Händchen haben muss, um ruhige Zoomfahrten zu machen. Alternativ geht natürlich auch ein Stativ – aber ob man das für so eine kleine und leichte Kamera immer mitnehmen möchte, glaube ich ja nicht. Ansonsten können sich die Aufnahmen durchaus sehen lassen. Neben der kleinen HD-Auflösung 1270 x 720 (30p) und 640 x 480 (30p) nimmt die Fuji auch in verringerter Auflösung mit 120 beziehungsweise 200 Bildern pro Sekunde auf. Bei normaler Wiedergabe-Geschwindigkeit entspricht das dann einer Zeitlupenaufnahme, was recht beeindruckend aussehen kann. Ebenso beeindruckend sehen Makroaufnahmen aus. Auch da liefert die XF1 eine ordentliche Qualität, denn du kommst in der Weitwinkeleinstellung immerhin bis auf wenige Zentimeter ans Motiv.

Noch drei Tipps zu den Tasten: Drückst du die E-Fn-Taste etwas länger, schaltet die Kamera den Bildschirm in den "LCD MODUS SONNE" – sprich auf hell. Ein erneuter Druck schaltet wieder in den normalen Modus. Ein langer Druck auf "DISP/BACK" schaltet die Kamera in den Ruhe-Modus. Dabei werden sämtliche Geräusche sowie der Blitz ausgeschaltet. Und natürlich wird dieser wieder mit einem langen Druck auf die "DISP/BACK"-Taste ausgeschaltet. Soweit das Positive und Hilfreiche. Jetzt zu einem kleinen Ärgernis: Dem Videoauslöser. Der liegt so blöd, dass ich ihn immer mal wieder versehentlich beim normalen Festhalten der Kamera gedrückt habe. Und leider lässt er sich im Menü nicht ausschalten. Du kannst zwar durch einen langen Druck auf die Taste "MENU/OK" eine Tastensperre aktivieren, die hat aber auf den Videoauslöser keinen Einfluss. Ach ja, deaktiviert wird die Tastensperre durch einen erneuten längeren Druck auf die "MENU/OK"-Taste.

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Mein Fazit

Mir gefällt die Fujifilm XF1 sehr gut. Das schicke Design im edlen Leder-Outfit sieht nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch gut an. Meine Freundin hat ganz spontan gesagt: "Hey, die sieht klasse aus und liegt gut in der Hand. Und das, obwohl auf der Vorderseite kein Griffsteg ist." Genau – so sehe ich das auch. Dazu kommt die pfiffige Objektiv-Mechanik, die die Kamera im Ruhezustand zu einer echten Hosentaschen-Kamera macht. All' das ist edel verarbeitet und fühlt sich hochwertig an. Klar, im Langzeittest muss sich der Objektiv-Mechanismus noch beweisen, aber ich habe das Gefühl, dass das Ganze recht solide verarbeitet ist. Mir gefällt der manuelle Zoom – den ja auch die X10/X20 hat. Damit geht das Verstellen der Brennweite wirklich flott und auf den Punkt. Unter dem schönen Gewand verstecken sich bei der XF1 aber auch innere Werte. Eine vernünftige Ausstattung und eine für diese Kameraklasse gute Bildqualität runden das Gesamterscheinungsbild ab. Vor allem im Low-ISO-Bereich können sich die Aufnahmen sehen lassen. Für mich wichtig: Mir muss es Spaß machen, eine Kamera in die Hand zu nehmen und damit zu arbeiten – genau dieses Gefühl habe ich bei der XF1. Da pfeife ich lieber auf das allerletzte Quäntchen Bildqualität und nehme die XF1 statt einer hässlichen Kamera – oder größeren und schwereren. Klar fände ich noch einen Touchscreen und Sucher toll, aber ich komme auch ohne aus. 

Fuji ist mit seinen X-Serien-Kameras die größte Überraschung in den letzten Jahren. Das Konzept der Serie ist gradlinig und auf Qualität ausgerichtet. Dabei beschränkt sich Fuji auf's Wesentliche und verzichtet auf – teilweise – überflüssigen Schnick-Schnack. Ich bin schon jetzt gespannt, was nach den Updates X20 und X100S noch kommt. Die beiden werde ich testen, sobald sie verfügbar sind.  

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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